Foto: Hannelore Fischer

Tageslosung

Tageslosung vom 29.11.2020
1. Sonntag im Advent
Der HERR mehre euch, euch und eure Kinder!
Seine Barmherzigkeit gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten.

Herzlich willkommen auf der Homepage der evangelischen Kirche Fronhausen!

Wir grüßen sie herzlich mit der Jahreslosung 2021:

                                        

Künstlerin: Stefanie Bahlinger-https://www.verlagambirnbach.de

 

„Du kommst, Gott. Du kommst mit Macht, aber nicht übermächtig...

 

 

...Ein Kind saß auf dem Schoß seiner Mutter und wollte etwas von Weihnachten hören. Da erzählte die Mutter vom Weihnachten im Stall. Das war ein Weihnachten vor langer Zeit und in einem fernen Land, doch das Kind sah alles vor sich, als wäre es daheim geschehen...

(aus: Astrid Lindgren, Weihnachten im Stall, Hamburg 1961)

Psalm 24 (Übertragung)

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe

Du kommst, Gott.

Du kommst mit Macht, aber nicht übermächtig.

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe

Du näherst dich, Gott.

Du hältst keinen Abstand, zu keinem Menschen.

Du siehst uns, Du siehst, was fehlt.

Mir und anderen auch.

Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehre einziehe

Du gibst, Gott. Du gibst dich, in die Hand eines Kindes.

Du hältst uns verbunden miteinander

Und mit Dir.

Amen.

 

Das Bild, das vorn abgedruckt ist, stammt aus einem alten Bilderbuch. Astrid Lindgren hat es geschrieben. Es heißt: „Weihnachten im Stall.“ Harald Wiberg hat die Illustrationen gemacht. Es ist aus den 1960er Jahren. In meiner Kindheit hat es mich begleitet und auch meiner Tochter habe ich es jedes Jahr vorgelesen. Dann ist es in den Keller gewandert. Und nun fiel es mir in die Hände. Ich habe es aufgeschlagen. Die vertrauten Bilder angeschaut. Die Mutter am Kamin erzählt...und das Kind, und auch ich, sehen alles vor sich: Eine verschneite Landschaft. Der schmale Weg ist nur an den dürren Bäumen zu erkennen, die ihn säumen. Schwarz recken sich die Zweige in den fahlen Himmel. Es dämmert. Klein und verloren schleppen sich zwei Gestalten durch die Dämmerung. Nur eine kleine Laterne haben sie dabei. Kein Stern leuchtet am Himmel.

Sie erreichen ein brüchiges Häuschen. Öffnen die Tür und treten ein. Es ist ein alter Stall. Drinnen ist es warm. Duftet nach Heu und Pferdedung. Und tatsächlich: Drinnen sind Tiere. Ein klappriges Pferd. Eine schläfrige Kuh. Erleichtert treten die beiden Wanderer ein. Die Frau schiebt ihre kalten Hände in die Pferdemähne. Sie melken die Kuh und stärken sich mit warmer, guter Milch. Die Frau legt sich zum Schlafen ins Stroh. Und da kommen aus einer Ecke die wolligen Schafe angestapft, drängeln sich um sie und wärmen sie. Und der Mann sitzt mit seiner kleinen Laterne dabei.

Und als die Nacht ganz dunkel wird, da erklingt in der Stille der Schrei eines neugeborenen Kindes. Und zur selben Stunde flammen am Himmel alle Sterne auf. Und ein Stern ist größer und heller als alle anderen. Genau über dem Stall steht er. Und leuchtet da, mit klarem Schein.

Es ist eine schwedische Landschaft, von der diese Weihnachtsgeschichte erzählt. Eine schwedische Landschaft aus früherer Zeit. Eine Geschichte für Kinder eigentlich. Aber vielleicht doch für uns alle. Weil sie erzählt, dass Weihnachten überall sein kann.

Vor langer Zeit, in einem fernen Land.

Aber doch so, als wäre es daheim geschehen.

Im ländlichen Schweden.

Und hier bei uns. Bei dir und mir.

Daran werde ich denken in dieser Adventszeit.

In diesem Corona-Jahr, in dem vieles so anders ist, als wir es gewöhnt sind.

Weihnachten kommt. Wir warten auf das Licht. Und zünden die Kerzen am Adventskranz an.

Und hoffen darauf, dass es so sein wird:

Du kommst Gott. Du kommst mit Macht, aber nicht übermächtig. Du hältst keinen Abstand, zu keinem Menschen. Du gibst dich in die Hand eines Kindes. Du hältst uns verbunden miteinander. Und mit Dir.“

 

Am ersten Weihnachten, in einem fernen Land vor langer Zeit. Und heute.

Amen.

 

Die evangelische Kirchengemeinde Fronhausen wünscht Ihnen allen eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

 

 

 

Sie können sich hier über die evangelische Kirchengemeinde und alle ihre derzeitigen Aktivitäten und Angebote informieren. 

Wir freuen uns aber auch über jeden persönlichen Kontakt im Pfarramt, bei den wöchentlichen Gottesdiensten oder den jeweiligen Gruppen. Fühlen sie sich herzlich eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen ihnen für weiter Auskünfte zur Verfügung.

 

Eine kurze Erklärung zum Großkirchspiel finden sie unter "Pfarramt"

 

Es grüßt sie herzlich ihre evangelische Kirchengemeinde Fronhausen

 

 

Open-Air-Gottesdienste

Fronhausen. Die Evangelische Kirchengemeinde in Fronhausen feiert wieder Gottesdienste! In 14-tägigem Rhythmus ist dies vorerst im Freien geplant. Den ersten Open-Air-Gottesdienst hält Pfarrerin Anna Scholz am Sonntag, den 12. Juli um 10.30 Uhr, vor dem Bürgerhaus. Am Sonntag, den 26. Juli um 10.30 Uhr, findet der zweite mit Lektorin Hannelore Fischer auf dem neuen "Bürgerbahnhof" (Auf der Schwärz) statt. In Schenk's Garten (Zugang über Gießener Straße) findet am Sonntag, den 9. August um 10.30 Uhr, mit Pfarrerin Anna Scholz der dritte Open-Air-Gottesdienst statt. Sollte es regnen, entfällt die jeweilige Veranstaltung. Auf die gemeinsamen Gottesdienste freuen wir uns, Sie sind alle herzlich eingeladen

Nach dem erforderlichen Hygienekonzept der Kirchengemeinde ist u.a. zwischen den Gottesdienstbesuchern Abstand zu halten und jeder möchte bitte seine Sitzgelegenheit mitbringen. Beim Zugang zu dem abgegrenzten Bereich sind Name, Adresse und Telefonnummer zu dokumentieren. Am besten jeder Teilnehmer gibt eine Karte mit diesen Angaben ab.

 

Unter "Aktuelles" finden sie die Predigten und Andachten zu den aktuellen Sonntagen 

 

Das Pfarramt ist derzeit nur über folgende mail Adresse erreichbar:

 

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