Bis zum 12. 5. 2021 finden in unserer Kirche keine Präsenzgottesdienste statt.

 

Gedanken zum Sonntag Kantate, 02.05.2021 von Diakonin Margaretha Eidam, Niederwalgern

Der Wochenspruch für die neue Woche steht in Ps. 98 Vers 1 und lautet:

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder

Tagesgebet:

Herr, unser Gott,

wie herrlich ist dein Name,

wie groß und wunderbar sind deine Werke,

du siehst uns gnädig und barmherzig an mit deiner Liebe .

Weite du unsere Herzen, fülle du uns mit deinem guten Geist.

Dir gehört unser Lob heute und in Ewigkeit

Amen.

Lied: EG 324 ,1

Ich singe dir mit Herz und Mund,

Herr meines Herzens Lust,

ich sing und mach auf Erden kund,

was mir von dir bewusst.

Psalm 98 , 1-4

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.

Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr lässt sein Heil verkündigen,

vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.

Er gedenkt an seine Gnade und seine Treue für das Haus Israel,

aller Welt Enden sehen das Heil unseres Gottes.

Jauchzet dem Herrn alle Welt,

singet, rühmet und lobet!   

Amen

 

Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im Lukasevangelium

Kap 19 Verse 37-40

 

Und als Jesus schon nahe am Abhang des Ölbergs war, fing die ganze Menge der Jünger an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: „Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe!“ Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: „Meister, weise doch deine Jünger zurecht!“ Er antwortete und sprach:„ Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien.“

Liebe Gemeinde,

“Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien!” Diesen Satz sagt Jesus im Predigttext für den heutigen Sonntag Kantate. Nie war uns dieser Satz näher als heute. Wenn wir heute gemeinsam in der Kirche sitzen könnten, was leider bedingt durch die uns begleitende Pandemie nicht möglich ist, würden wir uns sicher an den wundervollen Klängen der Orgel, des Posaunenchores und der gemeinsam gesungenen Lieder freuen. Am Sonntag Kantate darf man sich daran erinnern, was für ein Geschenk die Lieder sind, die uns vorangegangene Generationen mitgegeben haben. Sie laden uns ein, unsere Seele einzusingen in das Vertrauen auf Gott, in das Lob des Schöpfers, gerade jetzt, in dieser Zeit, wo die Natur wieder ihr schönstes Kleid anziehen will. Wenn wir dann gemeinsam singen: „Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön.“ Einen größeren Gegensatz kann ich mir nicht denken. Auf der einen Seite das fröhliche „ Du meine Seele singe“ zum Lobe Gottes, frisch und frei zu singen, auf der anderen Seite das Verbot, wir können nicht gemeinsam in der Kirche Gottesdienst feiern. Die Kirchen müssen geschlossen bleiben, damit nicht noch mehr Menschen infiziert werden und vielleicht noch an diesem grausamen Virus sterben werden. Doch sollen wir deshalb schweigen, soll die Gemeinde schweigen? Nein, am Sonntag Kantate dürfen wir nicht gemeinsam in der Kirche singen, aber zu Hause dürfen wir singen und Gott loben.

Vielleicht werden es die Menschen damals zu Jesu Zeiten auch so erlebt haben, als Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Sie warfen bunte Tücher auf den Weg und haben fröhlich und ausgelassen gejubelt und laut gesungen. Das störte die Menschen die das Sagen im Land hatten. Sie verlangten von Jesus, diese Leute endlich zum Schweigen zu bringen. Da sagte Jesus den seltsamen Satz: „Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“ Ich habe mir im letzten Sommer nicht vorstellen können, dass wir am Sonntag Kantate nicht wieder gemeinsam Gottesdienst in der Kirche feiern können, manch einem unter Ihnen mag es ähnlich gehen. Jesus, liebe Gemeinde, setzt das Schweigen der Menschen und Schreien der Steine in Zusammenhang. Wobei wir unser nicht gemeinsames Treffen und Schweigen uns selbst auferlegt haben zum Schutz unseres Nächsten und uns selbst.

Wir dürfen dennoch ganz getrost sein, die dicken Steine unserer Kirche sprechen, sie erzählen uns auch aus der Ferne ihre Geschichten, die so manche Generation unserer Vorfahren in Freude und Leid erlebt hat. Wie viel Freude, wie viel Leid, wie viel Hoffnung haben wir Menschen in diesen Mauern schon vor Gott gebracht. Wenn wir jetzt schweigen müssen, unseren Glauben nicht in Worte und Melodien fassen können, dann sprechen die Steine. Wer die Sprache der Steine nicht versteht, wird darauf aufmerksam gemacht, was unsere Kirchen zu sagen haben. Gott schenkt uns Kraft, Liebe und Besonnenheit. Gott ist mitten in unserer turbulenten Welt anwesend. Sein Wort spricht zu uns: Durch das „Schreien der Steine“. Auch durch den Klang der Glocken. Wir singen nicht gemeinsam, aber wenn wir schweigen, können wir umso genauer hinhören. Die Glocken übernehmen unseren Gesang und tragen den Klang der Hoffnung in unsere Dörfer. Sie rufen uns zu: Gott will Dir Kraft schenken, Liebe und Besonnenheit! Amen

Lied: EG 302

Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön

dem, welchen alle Dinge zu Dienst und Willen stehn.

Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd,

ich will ihn herzlich loben,

solang ich leben werd.        

Fürbittengebet:

Lebendiger Gott, am Sonntag Kantate erinnern wir uns,

dass du Wunder tust.

Vieles ist anders in den Monaten der Corona-Pandemie.

Zum gegenseitigen Schutz sind wir nicht in deinem Haus

Versammelt, um dir zu danken und dich zu loben.

Aber wir sind nicht stumm, sondern erbitten mit unseren Stimmen

dein Nahesein und Trost, mit dem du uns zu einer großen Familie einst.

Das ist ein Wunder in dieser Zeit über alle Grenzen,

Ausgangssperren und Kontaktverbote hinweg.

Lebendiger Gott, wir erbitten dein Erbarmen für Menschen

die ein Leben in Würde führen wollen, aber kraftlos und innerlich

zerbrochen sind, weil sie nicht gehört und gesehen werden.

Lebendiger Gott, an dein Herz legen wir alle diese Menschen,

die deine geliebten Kinder und unsere Geschwister sind.

Auch wir hören ihr Seufzen und Klagen in der Nähe und Ferne.

Lass uns nicht stumm sein.

Wir bitten dich: Schenk uns Weisheit, schenk uns Mut,

und die Kraft zu helfen wo es nötig ist. Amen

Vater unser im Himmel……

Segen

Mögest du gesegnet sein,

mit Wärme in deinem Zuhause,

Liebe in deinem Herzen,

Frieden in deiner Seele

und Freude in deinem Leben.

Ihnen Allen wünsche ich einen gesegneten Sonntag und eine

behütete, gesunde Woche.

Margaretha Eidam, Diakonin

  

 

Posaunenchor sucht musikalische Leitung

Der Posaunenchor der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Fronhausen sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue musikalische Leitung!

In unserer etwa 30 Personen zählenden Bläserrunde, sind wir generationsübergreifend im Alter zwischen 13 und 82 Jahren aktiv. Neben der klassischen Posaunenchorliteratur sind wir auch offen für weitere Musikstile und freuen uns auch immer wieder, neue Ideen und musikalische Herausforderungen kennenzulernen. Regelmäßig im Verlauf des Kirchenjahres gestalten wir eigene Bläsergottesdienste zu unterschiedlichen Themen. Daneben versuchen wir im Jahresverlauf auch mindestens eine Konzertveranstaltung mit wechselnder Gestaltungsart umzusetzen. Die Jungbläserausbildung wird von einem engagierten Bläser begleitet.

Unser wöchentlicher Probentag fand bisher montags im Gemeindehaus statt.

Pandemiebedingt ist aktuell unsere Chortätigkeit sehr stark eingeschränkt und kaum möglich.

Wir freuen uns über Kontaktaufnahme unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!

 

WALK&TALK: Spazierengehen mit Ihrer Pfarrerin

Ab dem 1.3.2021 startet in unseren Gemeinden Fronhausen und Hassenhausen ein neues Projekt! Weil es wegen "Corona" so wenig Kontaktmöglichkeiten gibt, und immer noch kaum Veranstaltungen der Kirchengemeinde stattfinden können, gibt es jeden Mittwoch von 15-16h die Möglichkeit zu einem Spaziergang mit Pfarrerin Anna Scholz. Wir ziehen uns wetterfest an und gehen zusammen zu Ihren Lieblingsorten und reden über Gott und die Welt, oder was Sie beschäftigt und bewegt.

Melden Sie sich gern telefonisch unter 064218408113 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an! Ich freue mich, Sie und die Gemeinde auf diese Weise besser kennenzulernen!


 

Küster*- und Hausmeisterstelle* neu zu besetzen

In unserer Kirchengemeinde ist sowohl die Küster*stelle als auch die Hausmeister*stelle für die Pflege der Außenanlagen an der Kirche und am Gemeindehaus, neu zu besetzen.

Die Hausmeister*stelle zum nächstmöglichen Zeitpunkt und die Küster*stelle zum 01.06.2021.

Die Hausmeister*stelle hat einen Umfang von 3,5 Wochenstunden (2 Std. Außenanlage Kirche und 1,5 Std. Gemeindehaus), die im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung tariflich vergütet werden.

Die Küster*stelle hat einen Umfang von 4 Wochenstunden und wird ebenfalls im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung tariflich vergütet.

Die Küster*-Aufgaben umfassen insbesondere die Vor- und Nachbereitung der Kirche für die sonntäglichen Gottesdienst, von Trau- und Trauergottesdiensten sowie die regelmäßige Innenreinigung der Kirche. Hinzu kommen gelegentliche besondere Veranstaltungen, wie Konzerte, die in der Kirche stattfinden und die Abrechnung der Kollekten.

Die Vertretung für Urlaub und Krankheitstage ist gewährleistet.

Diese beiden Stellen können auch gerne mit einer Person besetzt werden.

Interessent*innen wenden sich bitte an Pfarrerin Scholz, Tel.: 06421/8408113 oder an Helmut Giebeler, Tel., 0151/41623962.

Der Kirchenvorstand

 

 

 

Offene Kirche

Unsere Kirche hat in der Sommerzeit täglich von etwa 10-18 Uhr geöffnet. Seien Sie herzlich willkommen in unserem Kirchenraum! Besuchende finden dort vielleicht Ruhe und Entspannung, einen wohltuenden Abstand zum Alltag. Sie können dort auch unseren Kirchenführer erwerben. Herzlich Willkommen!

Die Kirche ist bis auf Weiteres von ca. 10 Uhr bis ca. 18 Uhr geöffnet. Andachten können dort mitgenommen werden .